In den letzten Jahren mischt sich die FPÖ wieder vermehrt in die Südtirol-Frage ein. Am Burschenschafterkommers 2009 kam es in Innsbruck zum Treffen mit ehemaligen Mitgliedern des „Befreiungsausschusses Südtirol“, der auch vor Bombenattentaten nicht zurückschreckte.
Seit dem letzten Jahr machen sich im gesamten Bundesland Salzburg Aktivisten deutlich bemerkbar, die ihre Ansichten in Form von Graffitis, Stickern und Plakaten deutlich formulieren: „Südtirol ist nicht Italien“ oder „Kufstein – Schlanders – Landeck – Meran – Bruneck – Schwaz – Brixen – Lienz – Innsbruck – Bozen. Wir sind ein Volk!“, ist im öffentlichen Raum zu vernehmen. Wer hier in Salzburg aktiv ist und die völkische Argumentation verbreitet, ist nicht geklärt. Auffällig ist dennoch, dass neben Tirol auch immer wieder in Salzburg versucht wird, die Südtirol-Frage aufzubringen. Hausmauern und Unterführungen sind vollgesprüht und vollgepflastert mit Parolen, die zum Teil direkt aus der Feder der politischen Partei „Süd-Tiroler Freiheit, Freies Bündnis für Tirol“ stammen. Durch ihr Abgeordneten-Duo Sven Knoll und Eva Klotz ist diese mit zwei Sitzen im Südtiroler Landtag vertreten. Ein weiteres Parteimitglied, Sepp Mitterhofer, der als Bezirkssprecher für die „Süd-Tiroler Freiheit“ tätig ist, hat schon in der Vergangenheit bewiesen, wie wichtig ihm eine Wiedervereinigung von Nord- und Südtirol ist. Mitterhofer war Mitglied des „Befreiungsausschusses Südtirol (BAS)“. Dabei handelt es sich um eine Mitte der 1950er Jahre von Sepp Kerschbaumer gegründete Organisation, die durch Anschläge auf staatliche Symbole die Sezession der Autonomen Provinz Bozen von Italien erkämpfen wollte. Der „Befreiungsausschuss Südtirol“ schreckte nicht vor Bombenanschlägen auf Strommasten und faschistische italienische Denkmäler zurück, um auf seine Anliegen aufmerksam zu machen. Etwa 150 Studierende in der Stadt Salzburg kommen aus Südtirol. Die Südtiroler Hochschülerschaft ist eine interethnische Studentenvertretung, die Interessen und Anliegen der Südtiroler Studierenden im In- und Ausland vertritt. Der Sitz der Organisation ist in Bozen, eine Außenstelle befindet sich in Salzburg. „Wir sind gesellschaftspolitisch aktiv und veranstalten Informationsabende, Vorträge und Buchvorstellungen zu aktuellen Themen rund um Südtirol“, sagt Andrej Werth, Vorsitzender der Südtiroler Hochschülerschaft in Salzburg. Der Südtiroler hat sein Studium der Politikwissenschaft in Salzburg absolviert und ist derzeit wissenschaftlich-publizistisch tätig. „Bezüglich des Themas der ‚Selbstbestimmung Südtirols‘ kann ein erneuter ‚Boom‘ ausgemacht werden, wobei die Anstöße zu dieser Debatte eindeutig im konservativ-rechten Lager zu verorten sind“, so Werth. Schützenhilfe kommt dabei aus Österreich vor allem von Seiten der FPÖ. „Mit Ausnahme der deutschsprachigen rechten Parteien wird dies von den politischen Eliten äußerst kritisch und ablehnend aufgenommen“, sagt der Südtiroler.
Gedenkjahr. 2009 fanden zahlreiche Feierlichkeiten zum Gedenken an die Erhebung Tirols im Jahr 1809 unter der Führung von Andreas Hofer statt. Im Zuge dessen und auch noch danach machte die FPÖ klar, wie sie sich die Zukunft Südtirols vorstellen könnte. Martin Graf (FPÖ), Dritter Nationalratspräsident Österreichs und Mitglied der Burschenschaft „Olympia“, legt in einem Interview mit der „Presse“ folgende Argumente auf den Tisch: „Den Südtirolern wird seit dem Zuschlag an Italien nach dem Ersten Weltkrieg das Selbstbestimmungsrecht vorenthalten“, oder „Ich lebe unter dem Eindruck, dass man der deutschen Bevölkerung in Europa aus politischen Überlegungen heraus weniger Rechte zugestehen möchte als anderen Völkern.“ Kurzum: Graf fordert eine Volksabstimmung, die nach einer Rückkehr Südtirols zu Österreich fragen würde. Der frühere Nationalratspräsident Andreas Kohl (ÖVP) reagierte mit Unverständnis auf diesen Vorschlag. Er forderte, dass Martin Graf zurücktreten solle. „Man hätte wissen müssen, was kommt – er war kein unbeschriebenes Blatt“, sagte Kohl im ORF-Radio nach dem Vorschlag Grafs, die Südtiroler Bevölkerung über eine Rückkehr zu Österreich abstimmen zu lassen. Ein Nein zum Vorstoß Grafs gab es auch von den Landeshauptleuten Günther Platter (Tirol, ÖVP) und Luis Durnwalder (Südtirol, Südtiroler Volkspartei). Graf solle sich „mit solchen unüberlegten und unrealistischen Aussagen zurückhalten“, erklärte Platter. Die Grenzen seien schon lange gefallen, die Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südtirol sei so gut wie noch nie. Als „unrealistisch und unverantwortlich“ bezeichnete auch Luis Durnwalder die Forderung Martin Grafs. Eine Verschiebung der Grenzen sei in der heutigen Zeit nicht möglich.
Andrej Werth verweist im Gespräch mit ECHO darauf, dass in der von Seiten der FPÖ geführten Diskussion ausgeblendet werde, welchen Status die italienischsprachige Bevölkerung Südtirols bei einer etwaigen „Rückkehr“ erhalten würde. „Weiters wird die europäische Komponente von Graf außer Acht gelassen. Diese hat ein wirkliches Zusammenarbeiten und Zusammenrücken sämtlicher Länder der ehemaligen ‚Gefürsteten Grafschaft Tirol‘ möglich gemacht und wird von der EU aktiv gefördert. Eine Grenzverschiebung ist hingegen eine äußerst sensible Angelegenheit, welche in diesem speziellen Fall Möglichkeiten mehr zerstören als auftun könnte“, so der Politologe. Südtirol sei auch aufgrund der Autonomie und des Minderheitenstatus eine privilegierte Provinz in Europa, welche immer wieder als Vorzeigemodell zur Lösung ethnischer Konflikte im In- und Ausland herangezogen wird. „Wobei es unbestritten Problemfelder gibt, die nach außen kaum kommuniziert werden“, sagt Werth. Bezüglich der Aktivisten, die das Thema Südtirol und eine neue Grenzziehung aufrechterhalten möchten, bemerkt Andrej Werth, dass seinem Wissen nach in keiner anderen österreichischen Stadt ein derart hohes Maß an Werbematerial vorzufinden sei wie in Salzburg. Allerdings seien hier auch schon Gegenreaktionen wie Plakate von antifaschistischen Organisationen vorzufinden. Vermutungen, wer in Salzburg Slogans wie „Südtirol ist nicht Italien“ salonfähig machen will, möchte Werth nicht anstellen. Sie wären rein spekulativer Natur.
Die „Bumser“. In der Publikation „Es blieb kein anderer Weg – Zeitzeugenberichte und Dokumente aus dem Südtiroler Freiheitskampf“, die Sepp Mitterhofer gemeinsam mit Günther Oberwegs herausgebracht hat, beschreibt das heutige Mitglied der „Süd-Tiroler Freiheit“ die Ereignisse, die sich in den 1960er Jahren in Südtirol zugetragen haben: „Am 1. Juni 1961 beschlossen wir in Zernez in der Schweiz mit den Nordtiroler BAS-Leuten die Feuernacht. Den Flugzettel, den wir dort verfassten und an alle Politiker und Medien im deutschsprachigen Raum verschickten, war ein Hilferuf an die Welt. Kernpunkt des Aufrufes war die Anklage des italienischen Staates und die Forderung des Selbstbestimmungsrechtes der Südtiroler.“ In der „Feuernacht“ vom 11. auf den 12. Juni 1961 sprengte der „Befreiungsausschuss Südtirol“ 47 Strommasten in die Luft und führte mehrere Anschläge auf Elektrizitätswerke aus. Seither bezeichnet man jene, die Südtirol mit Waffengewalt und unter Inkaufnahme von Toten von Italien loslösen wollten, als „Bumser“. Im Juli 1961 wurde Sepp Mitterhofer verhaftet und saß anschließend acht Jahre im Gefängnis ab. Zu den Motiven für die Anschläge schreibt Mitterhofer: „Nicht der Hass gegenüber Menschen einer anderen Sprache leitet uns. Unsere Erhebung ist Notwehr gegen einen Staat (Italien, Anmerkung d. Red.), der uns unseres Volkstums wegen verfolgt und geistig und physisch vernichten will.“
Gerade unter diesen Umständen stellt sich die Frage, warum einige „Freiheitskämpfer“ des BAS mit dem politisch rechtsextremen Spektrum in Verbindung gebracht werden können – mit Mitgliedern wie beispielsweise Norbert Burger oder Herwig Nachtmann. 1967 gründete Burger mit Gesinnungsgenossen die österreichische Nationaldemokratische Partei (NDP), die 1988 aufgelöst wurde. Wegen terroristischer Aktivitäten in Südtirol wurde der Politiker in Italien in Abwesenheit zu mehr als 20 Jahren Haft verurteilt. Norbert Burger, der in Österreich ab 1975 Gemeinderat in Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich gewesen war, schrieb regelmäßig Beiträge in rechtsextremen Zeitschriften wie „Die Aula“ und „Klartext“. Burger verstarb im Jahr 1992.
Auch Herwig Nachtmann steht politisch weit rechts außen. Das Mitglied der Burschenschaft „Brixia“ und der pennalen „Burschenschaft Anton Wallner“, die im Pinzgau (Saalfelden) angesiedelt ist, veröffentlichte als Verantwortlicher der „Aula“ einen Artikel von Walter Lüftl. Zum betreffenden Aufsatz meint das „Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes“ auf seiner Homepage: „Bei dem inkriminierten Artikel (Naturgesetze gelten für Nazis und Antifaschisten, Aula 7-8/1994, S.15) handelt es sich um eine apologetische Darstellung der holocaustleugnenden Schrift Walter Lüftls. [...] Lüftls Gaskammerleugnung wurde in der Aula als ‚Meilenstein auf dem Weg zur Wahrheit’ bezeichnet.“ In den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist Lüftl kürzlich durch die Aberkennung des „Goldenen Diploms“, das dem einstigen Absolventen der Technischen Universität Wien im Dezember 2009 verliehen worden war. „Tatsächlich hat Walter Lüftl durch ein 1991 verfasstes ‚Gutachten’ und der darin behaupteten technischen Unmöglichkeit des Massenmordes an Juden durch Anwendung von Giftgas seinem Stand und seiner Alma Mater, der TU Wien, massiv geschadet. Daher wird das Rektorat der TU Wien, den Empfehlungen der Kommission folgend, die Erneuerung des akademischen Grades an Walter Lüftl förmlich widerrufen“, verlautbarte Peter Skalicky, Rektor der Technischen Universität in Wien Ende Jänner.
Burschenschafterkommers 2009. Zu einem Treffen von Burschenschaftern und „Südtiroler Freiheitskämpfern“ kam es beim Kommers 2009 in Innsbruck. Bei den Feierlichkeiten anzutreffen waren neben hunderten weiteren Burschenschaftern auch Martin Graf, der eine Festrede hielt, sowie Sepp Mitterhofer, Erhard Hartung und Herwig Nachtmann. Wie Mitterhofer und Nachtmann gehörte auch Hartung dem „Befreiungsausschuss Südtirol“ an. Erhard Hartung wurde in den 1960ern in Italien in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Auf der Porzescharte, einem abgelegenen Grenzübergang auf 2.363 Metern Höhe in den Karnischen Alpen, sprengten Attentäter am 25. Juni 1967 einen Strommast in die Luft. Am Tatort legten sie Minen. Ein italienischer Grenzbeamter bemerkte die Sprengfalle zu spät und wurde von der Explosion zerfetzt. Drei weitere Grenzbeamte ereilte dasselbe Schicksal bei der Minenräumung. Hartung landete in Untersuchungshaft – jedoch nicht in Italien, sondern in Österreich. Während italienische Richter ihn in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilten, sprach ein österreichisches Gericht ihn frei.
Sepp Mitterhofer reagierte kürzlich auf der Homepage des „Südtiroler Heimatbundes“ auf einen Leserbrief von Walter Mair. Dieser wirft darin dem Mediziner und Universitätsprofessor Erhard Hartung vor, sich als Opfer der Bombenjahre darzustellen und sich nicht zur Rolle des Täters beim Anschlag auf der Porzescharte zu bekennen. „Der italienische Staat hat bekanntlich unter anderem Professor Hartung als Täter angeklagt, ohne stichhaltige Beweise zu erbringen“, reagiert Sepp Mitterhofer. Man habe Hartung in Abwesenheit, ohne Verteidiger und ohne Vorladung zu lebenslanger Haft verurteilt. „In Österreich wurde Professor Hartung wegen desselben Deliktes angeklagt und beim Grazer Prozess dann freigesprochen, weil er zur Zeit des Anschlages nicht am Tatort gewesen sein konnte. Das Grazer Gericht hatte auch einen italienischen Sprengstoffsachverständigen als Begutachter herbeigezogen. So etwas wäre im umgekehrten Fall in Italien nie vorgekommen. Verschiedene Medien hatten bereits kurz nachdem das Unglück bekannt wurde, bezweifelt, ob es wohl überhaupt ein Anschlag war. Denn in den ersten Stunden hatte das zuständige Militärkommando drei verschiedene Versionen vom Anschlag bis zum Unglück bekannt gegeben. Aber in der damaligen Zeit hatte Italien keine Skrupel, bei einem unangenehmen Vorfall einfach jemanden zu beschuldigen und zu verurteilen, um den Freiheitskampf in schlechtes Licht zu rücken“, argumentiert Sepp Mitterhofer.
Hartung selbst schreibt in der von Mitterhofer herausgegebenen Publikation darüber, dass gewalthafter Widerstand gegen einen Unrechtsstaat ja nicht von vornherein ein Unrechtstatbestand sei. „Der Widerstand gegen die NS-Diktatur, das Attentat auf Hitler, die Aufstände in Berlin und Ungarn gegen kommunistische Diktaturen, der Freiheitskampf der Kolonialvölker und der Kampf der Juden für Israel sind Beispiele einer allgemein gerechtfertigten Anwendung von Gewalt“, schreibt Hartung. Des Weiteren nennt er die Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, die zum Teil an der Innsbrucker Universität wurzelte, als „Vorbild“. Als „verehrtes Idol“ erwähnt Erhard Hartung auch seinen „lateinamerikanischen Kollegen Ernesto Che Guevara“, der eine „Symbolfigur des Antiimperialismus“ sei. Dennoch belegen Dokumente, dass Hartung bei Veranstaltungen anwesend war, die wenig mit politisch links stehenden Galionsfiguren zu tun haben. Zeigt ein Foto in der rechtsextremen Zeitschrift „Klartext“ aus dem Jahr 1981 Erhard Hartung doch gemeinsam mit Norbert Burger beim Begräbnis von Karl Dönitz (siehe Faksimile). Der Marineoffizier Dönitz wurde von Adolf Hitler testamentarisch dazu ernannt, als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches und als Oberbefehlshaber der Wehrmacht zu agieren. Am 23. Mai 1945 wurde Karl Dönitz durch alliierte Truppen verhaftet, bevor er 1946 bei den Nürnberger Prozessen zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. Erhard Hartung hatte gemeinsam mit Norbert Burger einen Kranz zur Beerdigung von Karl Dönitz mitgebracht. Beim Begräbnis von Dönitz war auch Herwig Nachtmann anwesend. Seine Teilnahme ist ebenfalls im Parteiorgan der NDP, der Zeitschrift „Klartext“, dokumentiert (siehe Faksimile). Erhard Hartung war für ECHO weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Herwig Nachtmann antwortete auf die Bitte um ein Interview wie folgt: „Zu Ihrer Anfrage möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich nicht bereit bin, Ihnen ein Interview zu geben. Dies nicht deshalb, weil ich zu diesem Thema („Tiroler Landeseinheit“, Anm. d. Red.) vielleicht nichts zu sagen hätte, sondern aus der Befürchtung, dass meine Aussagen entstellt veröffentlicht werden. Mein tiefes Misstrauen gegenüber Journalisten im Allgemeinen wird übrigens laut einer jüngst im ‚Profil‘ veröffentlichten Meinungsumfrage von einer großen Mehrheit der österreichischen Bevölkerung geteilt“, ließ Herwig Nachtmann ECHO durch ein Schreiben wissen. „Überboten im Mangel an Vertrauen werden die Journalisten nur durch Bankdirektoren und Vorstände in börsenotierten Unternehmen, gleichauf liegen sie mit Politikern auf Bundesebene. Ein deutlicheres Armutszeugnis für die Qualität des Journalismus in Österreich kann es nicht geben. Ersparen Sie mir, die Gründe für dieses Unbehagen näher darzulegen“, so Herwig Nachtmann gegenüber ECHO abschließend.
Aufstand der Basis. „Immer wenn sich die FPÖ oder früher noch rechtere Parteien wie die NDP des Themas Südtirol angenommen haben, hat das nichts Gutes bedeutet. Nicht für Südtirol, auch nicht für Italien und Österreich“, kommentiert Heribert Schiedel vom „Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes“ die aktuellen Bestrebungen um die „Landeseinheit“. Ein ungutes Gefühl habe er angesichts des Gewaltpotenzials, das vorhanden sei und wieder neu angerührt werde. „Das Gewaltpotenzial gibt es auf beiden Seiten. Neben den deutschen Rechtsextremen gibt es auch auf der italienischen Seite starken Rechtsextremismus bis hin zu Neofaschismus“, sagt Schiedel gegenüber ECHO.
Christian Granbacher







