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16.04.2009

Mächtige Beträge

Er zählt schon lange zum Seilschaftskreis der Tiroler ÖVP - Martin Malaun. Unter Landeshauptmann Wendelin Weingartner war er Organisationsreferent der Tiroler ÖVP, verabschiedete sich bald aus den offiziellen Funktionärskreisen, baute erfolgreich die 1997 gegründete PR-Agentur „Headquarter" mit auf, gilt als begnadeter Netzwerker, soll auch den letzten VP-Landesparteitag organisiert haben und ist einer, der leicht aus den Augen verloren wird, dies aber möglicherweise nicht werden sollte.

 

Jüngst hat der Grüne Klubobmann Georg Willi ein Auge auf Malaun geworfen. Kein anzügliches. Oder vielleicht doch? Wie auch immer, Georg Willi hat sich jedenfalls zwei Anfragebeantwortungen des Innenministeriums genauer angeschaut und stieß dabei mehrfach auf den Namen Malaun. Schon im Januar 2008 hatten beispielsweise die Grünen Nationalratsabgeordneten „Öllinger und Freundinnen und Freunde" beim Innenministerium nachgefragt, wieviel Geld denn so im Jahr 2007 für Öffentlichkeitsarbeit bezahlt wurde, wieviel, wofür und an wen. Ende 2008 wollten auch die BZÖ-Abgeordneten Gerald Grosz und Josef Bucher Genaueres darüber wissen, wie in den Zeiten, in denen Günther Platter noch Minister war, die Öffentlichkeitsarbeit so vor sich ging. „Er (Martin Malaun - Anm. d. Red.) und die Agentur Headquarter, deren Geschäftsführer Malaun ist, haben in den vergangenen Jahren über 240.000 Euro aus dem Innenministerium überwiesen bekommen", sagt Willi. Auffallend ist, dass Malaun persönlich von Jänner 2007 bis Dezember 2008 139.847 Euro verdiente, für „PR-Beratung des Bundesministers", wie es in der Anfragebeantwortung recht lapidar heißt. Genauer will Malaun selbst ebenso nicht erklären, was er genau machen musste, um diese satte Summe zu verdienen. „Das stinkt zum Himmel", ist jedenfalls Georg Willi überzeugt und kündigte an, bei Landeshauptmann Platter nachzufragen, welche aktuellen Verträge es zwischen dem Land Tirol und Malaun beziehungsweise dessen Werbeagentur gibt. Willi wird Malaun nicht aus dem Auge lassen und kündigt an, weitere landesnahe PR-Agenturen, darunter auch die von Georg Hofherr geführte Agentur hofherr communikation, zu durchleuchten. Willi will damit verhindern, „dass Platter seine Netzwerker auch in Tirol weiter mit öffentlichen Aufträgen versorgt", so der Tiroler Grünen-Chef.

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