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Politik
29.08.2013

Vorwärts-Frontfrau Anna Hosp, Foto: Friedle

Der Bauchfleck

Die Entwicklung der bürgerlichen Hoffnungsliste Vorwärts Tirol ist ein Desaster auf vielen Ebenen. Mitstreiter der zweiten Reihe hängen in der Luft und die Vermutung, dass Herwig van Staa im Hintergrund die Fäden für Hans Lindenberger zieht, wird immer beliebter.

Er hat ihn. Den Humor, die politischen Entwicklungen zu beobachten, ohne daran zu verzweifeln. Im Wahlkampf vor der Landtagswahl 2013 hatte Sepp Reinstadler Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa mit einer Verwirrung konfrontiert. „Vor fünf Jahren sagte van Staa, wir sollen Anna Hosp wählen – jetzt sagte er, wir sollen Anna Hosp nicht wählen. Ich sagte ihm, dass ich mich nicht mehr auskenne“, erinnert sich der Alt-Bürgermeister der Gemeinde Jerzens im Pitztal schmunzelnd. Vor der Landtagswahl 2008 waren van Staa und seine ehemalige rechte Hand, Ex-Landesrätin Anna Hosp, noch gemeinsam marschiert. Für die Tiroler ÖVP. 

Was dann passierte, ist bekannt. Die ÖVP verlor dramatisch, van Staa wurde mit dem Posten des Landtagspräsidenten versorgt und Anna Hosp wurde partei- und machtpolitisch komplett entsorgt. Dass sie gemeinsam mit der Innsbrucker Bürgermeisterin und ebenfalls ehemaligen Van-Staa-Mitstreiterin Christine Oppitz-Plörer zur Frontkämpferin einer landesweiten Bewegung wurde, die sich unter anderem vornahm, der Tiroler ÖVP und ihren machtblind agierenden Vertretern eins auszuwischen, war nicht weiter verwunderlich. Dass die Bewegung sich selbst ein Bein stellte, verwunderte dann aber schon. 

Die Geschichte von Vorwärts Tirol ist längst so unheimlich wie undurchschaubar. Faktum ist, dass die Partei zweigeteilt ist. Ein Teil umringt Gründerin Anna Hosp, der andere Teil den Chef des Landtagsklubs, Hans Lindenberger, und einen zynischen bis bösen Beigeschmack bekommt die breitenwirksame Auseinandersetzung dadurch, dass nicht wenige „Vorwärtsler“ und Beobachter zwischenzeitlich davon überzeugt sind, dass Herwig van Staa die Fäden im Hintergrund der Lindenberger-Fraktion zieht. Um einen Koalitionspartner-Ersatz zu formen, falls die Grünen sich aus der Umarmung der ÖVP lösen wollen? Dieses Szenario ist zu denkbar, um von vorneherein unwahr sein zu müssen. Stimmt es, dann wäre der heimliche Schulterschluss zwischen Lindenberger und van Staa wohl ein weiterer Stich ins ehemals für die VP schlagende Herz der Anna Hosp. So oder so – die ÖVP ist es, die vom Vorwärts-Desaster profitiert. 

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