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Politik
26.09.2013

Hansjörg Peer: „Schade um die Grünen, die viel positive Arbeit zunichte gemacht haben.“, Foto: Friedle

Endlich Gas geben

Hansjörg Peer, Klubdirektor der Vorwärts-Gruppe im Landtag, nimmt Stellung zu den hemmenden Auseinandersetzungen und der Tiroler Koalition: „Ich glaube nicht, dass das bis 2018 hält.“

ECHO: Die Auseinandersetzungen zwischen der einen und der anderen Vorwärts-Fraktion werden ungewöhnlich hart ausgetragen. Seit Kurzem sind Sie Klubdirektor von Vorwärts Tirol im Landtag. Wer ist Vorwärts?

Hansjörg Peer: Ich kann es selber nicht genau sagen, wer Vorwärts ist. Da gibt es unterschiedliche Auffassungen und das wird am Rechtsweg geklärt werden müssen. Ich versuche, mich nicht an diesen Diskussionen zu beteiligen, sondern warte, was dann unterm Strich heraus kommt. Es gibt klare Fakten, die am Tisch liegen, es gibt die vier demokratisch gewählten Mandatare, die versuchen, ihre Arbeit zu machen und als mittlerweile ernannter Klubdirektor kann ich bestätigen, dass sie diese Aufgabe, zum Wohle der Bevölkerung zu arbeiten, sehr ernst nehmen. 

ECHO: Sind die Anhänger von Anna Hosp zahlreicher oder sind sie nur lauter?

Peer: Die Lautstärke macht es nicht aus, der Inhalt ist das Wesentliche. Ich stehe dem Bezirk Innsbruck Land vor und habe eine Super-Truppe um mich herum, die uns nach wie vor unterstützen. Wir treffen uns nach wie vor und sprechen über die Themen. Wir haben ein Programm zusammengestellt, von dem ich nach wie vor überzeugt bin und ich bin nach wie vor überzeugt, dass die Notwendigkeit gegeben war, einen Umschwung in Tirol mitzutragen. Die Gegebenheiten wären für uns wie ein aufgelegter Elfmeter gewesen und wir haben diese Chance wirklich schandhaft zunichte gemacht. Es ist sicher richtig, dass sich das Lager um Anna Hosp viel mehr artikuliert und präsentiert, um eine weite Streuung herbeizuführen. Ob das der Sache dienlich war und dienlich ist, wage ich zu bezweifeln. 

ECHO: In Ihrem Bezirk ist die Vorwärts-Basis greifbar, sichtbar und spürbar. Ist sie das in anderen Bezirken auch?

Peer: Teilweise ja. Wenn sie beispielsweise Osttirol hernehmen, wo Josef Schett alle Hebel in Bewegung setzt, um die Basis nicht zu verlieren. Oder Josef Falkner, der Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung, der für das Ötztal, aber auch für alle touristischen Agenden im Land permanent am Kurbeln ist. Leider Gottes haben wir den Prozess der politischen Arbeit nur kläglich einleiten können, aber es ist jetzt an der Zeit, zu zeigen, was wir können. Das sind wir unseren 30.000 Wählerinnen und Wählern schuldig. Die vier Abgeordneten im Landtag haben diese Arbeit schon aufgenommen. Doch für den Klubobmann und Vorsitzenden, der sich mit den Rechtsstreitigkeiten abgeben muss, ist es schwierig: Die Störfeuer aus Klagen, Klagenbeantwortungen, Falschaussagen und so weiter hemmen selbstverständlich. 

ECHO: Wie lange wird Vorwärts noch hauptsächlich durch finanzielle und rechtliche Geschichten präsent sein?

Peer: Ich habe mir selbst eine Zielsetzung genannt, an der ich auch festhalten werde. Es braucht in absehbarer Zeit eine Lösung, denn nur im Landtagsklub zu sitzen, damit der Stuhl warm ist, ist nicht meins. Ich möchte etwas bewegen. 

Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von ECHO oder abonnieren Sie ECHO unter ABO


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